Anwendung für Security Operations

ISP-Blacklist

Firewall-Blocklisten zentral bewerten und nachvollziehbar bereitstellen.

ISP-Blacklist bündelt Sicherheitsereignisse, manuelle Entscheidungen, dynamische Freigaben und externe Listen zu einem wirksamen IP-Status und einem aktuellen Text-Feed für Firewalls.

ISP-Blacklist Dashboard mit Kennzahlen zu blockierten, beobachteten und freigegebenen IP-Adressen
Zentrale Übersicht über IP-Status, Herkunft und verfügbare Freigabeaktionen. Abgebildet sind ausschließlich künstliche Testdaten.

Die Ausgangslage

Viele Quellen. Eine wirksame Entscheidung.

Sicherheitsrelevante IP-Entscheidungen entstehen häufig an mehreren Stellen: Wazuh meldet Ereignisse, externe Listen liefern zusätzliche Hinweise, Administratoren setzen gezielte Sperren und bekannte Adressen benötigen kontrollierte Ausnahmen.

Ohne eine zentrale Bewertung bleibt schwer nachvollziehbar, warum eine Adresse blockiert oder freigegeben ist und welche Regel tatsächlich wirkt. ISP-Blacklist führt diese Informationen zusammen, bildet eindeutige Prioritäten und macht Status sowie Herkunft sichtbar.

Funktionen

Zentrale Werkzeuge für IP-Status, Listen und Firewall-Feed.

IP

Status mit Herkunft

Beobachtung, Blockierung und Freigabe werden zu einem wirksamen Status zusammengeführt. Herkunft und bestimmende Regel bleiben sichtbar.

BL

Verwaltete Black- und Whitelists

Manuelle Sperren sowie dauerhafte und befristete Freigaben lassen sich mit Bezeichnung, Kommentar und Auditdaten pflegen.

DNS

Dynamische DNS-Freigaben

A- und AAAA-Adressen werden zyklisch aufgelöst. Nur ein erfolgreicher Lauf ersetzt den letzten gültigen IP-Satz.

EXT

Externe Quellen

Provider-Netze und URL-basierte Blocklisten werden kontrolliert eingebunden und mit Quell-, Test- und Laufhistorie überwacht.

WZ

Wazuh und Firewall-Feed

Wazuh-Ereignisse fließen per HTTP-Ingest ein. Der aktuelle wirksame Blockstand wird als textbasierter Firewall-Feed bereitgestellt.

OP

Betrieb und Nachvollziehbarkeit

Dashboard, Suche, Detailansichten, Statistik, Audit-Trails und Betriebsstatus bündeln die operative Prüfung an einer Stelle.

ISP-Blacklist IP-Lage mit Statuslegende, Suche sowie Herkunft von Black- und Whitelist-Regeln
Die IP-Lage stellt Basisstatus, wirksamen Status und die Herkunft von Black- und Whitelist-Regeln gegenüber.

Transparenz im Betrieb

Erkennen, was wirkt - und warum.

Dashboard, IP-Lage und Detailansichten verbinden Zähler, Status, Zeitpunkte, Listenreferenzen und Gründe. So lässt sich nicht nur eine Blockierung erkennen, sondern auch die Entscheidung dahinter prüfen.

  • Suche, Statusfilter und Seitennavigation
  • Feste Priorität für manuelle Black- und Whitelists
  • Nachvollziehbare Herkunft aus DNS-, Provider- und externen Quellen
  • Auditdaten für manuelle Listen- und Quellenänderungen
ISP-Blacklist DNS-Whitelist mit Quelle, aktivem IP-Satz und Synchronisationsstatus
Dynamische DNS-Whitelists ersetzen aktive IP-Adressen erst nach einer erfolgreichen, nicht leeren Auflösung.

Wechselnde IP-Adressen

Freigaben über einen stabilen DNS-Namen pflegen.

Für DynDNS- oder vergleichbare Anschlüsse kann ein vollständiger DNS-Name als Quelle hinterlegt werden. Der Worker löst IPv4- und IPv6-Adressen zyklisch auf und tauscht den aktiven Satz bei Erfolg atomar aus.

Ein vorübergehender DNS-Fehler entfernt nicht sofort die letzte erfolgreiche Freigabe. Fehlerstatus, letzter Lauf und Verlauf bleiben in der Anwendung sichtbar.

ISP-Blacklist manuelle Whitelist mit dokumentiertem Eintrag und Audit-Verlauf
Manuelle Freigaben bleiben durch Bezeichnung, Kommentar, Ablaufzeit und Audit nachvollziehbar.

Kontrollierte Ausnahmen

Freigaben dokumentieren statt nur technisch setzen.

Dauerhafte und zeitlich begrenzte Whitelist-Einträge benötigen eine Bezeichnung oder einen Kommentar. Änderungen werden protokolliert; befristete Freigaben werden nach Ablauf deaktiviert und neu bewertet.

Eine manuelle Blacklist behält immer Vorrang. Innerhalb der Whitelists gilt die Reihenfolge manuell, DNS, Provider.

Typische Einsatzbereiche

Für Security-, Netzwerk- und Plattformteams.

ISP-Blacklist richtet sich an Organisationen, die sicherheitsrelevante IP-Informationen selbst betreiben, zentral bewerten und als Firewall-Feed bereitstellen möchten.

  • Wazuh-Ereignisse in einen zentralen Firewall-Feed überführen
  • Fehlblockierungen befristet und nachvollziehbar behandeln
  • Wechselnde Kunden- oder Standortadressen per DynDNS freigeben
  • Geprüfte externe Sicherheitslisten kontrolliert ergänzen
  • Security Operations und Incident Response unterstützen
  • ISP-, Hosting- und Managed-Service-Umgebungen betreiben

Technischer Betrieb

Selbst betrieben und in die vorhandene Infrastruktur eingebunden.

Der dokumentierte Zielbetrieb nutzt Ubuntu Server 24, Docker Compose und PostgreSQL 16. Getrennte Container übernehmen Weboberfläche, Hintergrundverarbeitung, Wartung und die Synchronisierung externer Blocklisten.

Wazuh, DNS-, Provider- und Listenquellen sowie die abrufende Firewall benötigen passende Netzwerkverbindungen. Die Anwendung konfiguriert keine konkrete Firewall, sondern stellt den wirksamen Blockstand als Text-Feed bereit.

Geschützter Zugriff erforderlich

ISP-Blacklist enthält keine integrierte Benutzer- oder Rollenverwaltung. Weboberfläche und APIs müssen deshalb durch Netzsegmentierung, Reverse Proxy oder eine gleichwertige vorgeschaltete Zugriffslösung geschützt werden.

Aktueller Stand

Lokal geprüft, je Installation separat freizugeben.

Repository-Baseline Version 1.2.4 / Patchlevel p0006
Letzte dokumentierte Prüfung 24. Juli 2026 im lokalen Docker-Teststack mit künstlichen Daten
Verfügbarkeit Produktvorstellung über persönliche Kontaktaufnahme

Der Patchstand einer konkreten produktiven Installation wird separat über die Versionsansicht geprüft. Ein öffentlicher Download, eine öffentliche Demo und ein Direktkauf sind derzeit nicht dokumentiert.

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