Integrierte Open-Source-Plattform

T-Pot

Angriffsversuche beobachten, bevor daraus blinde Flecken werden.

T-Pot bündelt spezialisierte Honeypots und ihre Visualisierung. Die JMC integriert die Plattform kontrolliert in den Sicherheitsverbund und macht die gewonnenen Beobachtungen für Analyse und Lagebild nutzbar.

T-Pot-Dashboard mit Honeypot-Angriffen, Weltkarten, Herkunftsauswertungen und Suricata-Alarmkategorien
Honeypot-Telemetrie nach Sensor, Quelle, Ziel, Land, Port und Alarmkategorie.

Problem und Nutzen

Täuschsysteme liefern beobachtbares Angreiferverhalten.

Honeypots stellen absichtlich beobachtbare Dienste bereit. Zugriffsversuche lassen sich dadurch getrennt vom regulären Produktivverkehr erfassen und nach Protokoll, Quelle und Verhalten auswerten.

T-Pot verbindet mehrere Honeypot-Typen mit zentralen Dashboards. Die JMC ordnet die Plattform in Netzsegmentierung, Zugriffsschutz, Aufbewahrung und weitere Security-Werkzeuge ein.

T-Pot im Sicherheitsverbund

Mehrere Sensoren, ein gemeinsames Lagebild.

MH

Multi-Honeypot

Unterschiedliche spezialisierte Honeypots beobachten Zugriffs- und Angriffsversuche auf verschiedene Dienste.

DA

Zentrale Dashboards

Beobachtungen werden in einer gemeinsamen Oberfläche nach Zeit, Sensor und Angriffsmuster sichtbar.

QU

Quellen und Ziele

Herkunftsländer, Quellnetze, Zielports und betroffene Honeypot-Typen lassen sich miteinander vergleichen.

NS

Netzwerksensorik

Zusätzliche Suricata-Alarme ergänzen die Honeypot-Sicht um signaturbasierte Netzwerkbeobachtungen.

AN

Analysekontext

Wiederkehrende Quellen, Protokolle, Benutzernamen und beobachtete Angriffsmuster werden für weitere Prüfungen nutzbar.

IN

Integration

Relevante Zustände und Erkenntnisse lassen sich kontrolliert mit Wazuh und dem ISP-Security-Lagebild verbinden.

Typischer Ablauf

Vom isolierten Sensor zur verwertbaren Beobachtung.

  1. Zielbild festlegenBeobachtungszweck, Dienste, Netzzone und erlaubte Datenflüsse definieren.
  2. Sensor absichernT-Pot isoliert bereitstellen, Zugänge schützen und Ressourcen überwachen.
  3. Telemetrie auswertenQuellen, Ports, Honeypots und Angriffsmuster über Dashboards analysieren.
  4. Erkenntnisse verbindenRelevante Befunde in SIEM, Lagebild und weitere Untersuchungen überführen.

JMC-Leistungsumfang

Sicher integrieren und nachvollziehbar betreiben.

  • Architektur: Segmentierung, Exposition, Managementzugang und Datenflüsse planen.
  • Installation: Unterstützte Plattformversion reproduzierbar und dokumentiert bereitstellen.
  • Integration: Dashboards, Wazuh, Suricata und definierte Auswertungswege verbinden.
  • Betrieb: Gesundheit, Ressourcen, Updates, Sicherung und Aufbewahrung kontrollieren.

Einordnung

Open Source, integriert durch JMC.

T-Pot ist ein eigenständiges Open-Source-Projekt der Deutschen Telekom Security. Die JMC bietet Planung, Integration und Betrieb.

PlattformtypOptional verteilbare Multi-Honeypot-Plattform
DarstellungZentrale Visualisierung mit Dashboards und Angriffskarten
Security-VerbundErgänzende Einordnung mit Wazuh, Suricata und ISP Security
BetriebsmodellProjektbezogen dimensioniert, segmentiert und dokumentiert
Keine JMC-Eigenentwicklung

T-Pot wird nicht als eigenes JMC-Lizenzprodukt angeboten. Honeypots ersetzen außerdem keine produktiven Schutzmaßnahmen; sie liefern zusätzliche Beobachtungen für Analyse und Lagebild.

T-Pot integrieren

Honeypot-Telemetrie kontrolliert nutzbar machen?

Wir prüfen Zielbild, Netzzone, Sensoren, Datenflüsse und die Einbindung in Ihre Sicherheitsanalyse.

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